Mit ‘Browser’ getaggte Beiträge

perldoc ist eine gute Möglichkeit die Dokumentation von Perl und der installierten Module zu lesen und sie in beliebigen Formaten auszugeben. Wer es etwas einfacher mag, greift zum Modul Pod::Webserver.

Der podwebserver stellt die Dokumentation im HTML-Format über HTTP dar. Natürlich könnte man die Dokumentation auch über im CPAN oder meta::cpan lesen, die Verwendung des podwebservers hat allerdings den Vorteil das man die Dokumention für genau die Perl-Version und die Modulversionen sehen kann welche auf dem System installiert sind.
Der podwebserver wird von der Kommandozeile aus gestartet (keine Root-Rechte erforderlich).

podwebserver

Wird der podwebserver ohne Optionen gestartet, kann man anschliessend über die Adresse localhost:8020 auf die Dokumentation zugreifen. Möchte man den Webserver nicht an localhost oder einen anderen Port binden, verwendet man den folgenden Aufruf:

podwebserver -H hostname -p port

Um das ganze zu vereinfachen kann man sich auch ein kleines Shellskript basteln und die Doku auch gleich im Browser öffnen. Im folgendem Beispiel wird iceweasel (firefox unter Debian) als Browser verwendet.

#!/bin/sh
podwebserver &
sleep 5
iceweasel -remote 'openurl( http://localhost:8020/, new-tab)' &

Debianpaket: libpod-webserver-perl

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Pwn2Own: Hacker knacken die großen Browser

Veröffentlicht: März 22, 2015 in News
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Chrome-icon

Beim diesjährigen Pwn2Own-Wettbewerb wurden Exploits für die 4 großen Browser Firefox, Chrome, Internet Explorer und Safari gezeigt. Es gab ein Rekordpreisgeld von 110.000 US-Dollar für den Chrome-Hack (entdeckt durch JungHoon Lee).

Beim Wettbewerb haben die Hacker 30 Minuten Zeit, um auf einem ihnen unbekannten Gerät die installierte Software zu hacken, so dass beliebiger Code ausgeführt werden kann. Bei Erfolg winken hohe Preisgelder. Über die gefundenen Sicherheitslücken wird allerdings geschwiegen, bis der Hersteller die Lücke behoben hat.

Abschneiden der Browser:

  • 4 Bugs im Internet Explorer (Windows 8.1)
  • 3 Bugs in Mozillas Firefox (Windows 8.1)
  • 2 Bugs in Safari (OS X Yosmite)
  • 1 Bug in Chrome (Windows 8.1)

techcrunch berichtet das die Probleme im Firefox bereits durch Mozilla behoben wurden.

Bildnachweis: Chrome-Icon by Morcha