Archiv für Mai, 2015

automatische Updates mit unattended-upgrades

Veröffentlicht: Mai 31, 2015 in Debian
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debian-logoEine der wichtigsten Aufgaben für einen Admin besteht darin, Sicherheitsaktualisierungen zeitnah einzuspielen. Unter debianbasierten Distributionen lässt sich dies mittels unattended-upgrades automatisieren. Sofern ein Mailserver und das Programm mailx installiert ist, können entsprechende Reports nach jeder Installation oder nur im Fehlerfall versand werden. (mehr …)

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getaddrinfo() „Name or service not known“

Veröffentlicht: Mai 28, 2015 in Linux
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Bei getaddrinfo handelt es sich um eine Funktion zur Namensauflösung, somit lassen sich Fehler meist auf fehlende/fehlerhafte Eintrage in der /etc/hosts bzw. auf dem DNS-Server zurückführen. Um den Fehler zu beheben ist es i.d.R. ausreichend den entsprechenden Host/Service in die lokale /etc/hosts einzutragen.

Beispiel aus einem Icinga2-Logfile:

[2015-05-27 18:29:47 +0200] information/ApiClient: Reconnecting to API \\
endpoint 'ICINGA-SATELLITE-1' via host 'ICINGA-SATELLITE-1' and \\
port '5665'
[2015-05-27 18:29:47 +0200] critical/TcpSocket: getaddrinfo() failed with \\
error code -2, "Name or service not known"
[2015-05-27 18:29:47 +0200] critical/ApiListener: Cannot connect to host \\
'ICINGA-SATELLITE-2' on port '5665'

Hier konnte keine Verbindung zu den Remote-Clients hergestellt werden, da diese nicht in der /etc/hosts hinterlegt waren.

Nähere Informationen kann man der ManPage entnehmen (man getaddrinfo).

installierte Pakete mit debsums verifizieren

Veröffentlicht: Mai 23, 2015 in Debian
Schlagwörter:, ,

debian-logoEin Programm verhält sich nicht so wie es sich verhalten soll? Die Ursache für fehlerhafte Pakete können vielfältig sein: Stromausfälle, instabile Netzwerkverbindungen oder Angreifer. Mit dem Kommando debsums können die Checksummen von Dateien überprüft werden, die über Debian-Pakete auf dem System installiert wurden.

Mit debsums kann der Admin Veränderungen an Dateien im System feststellen. Diese Veränderungen können im Falle von Konfigurationsdateien natürlich gewollt sein, aber es gibt auch eine Vielzahl von Möglichkeiten in denen Veränderungen ungewollt hervorgerufen werden. Somit kann es hilfreich installierte Pakete gegen ihre MD5-Prüfsummen zu checken. Bei der Arbeit bedient sich debsums dafür diverser Prüfsummenlisten, welche unter /var/lib/dpkg/info/*.md5sums liegen.

cat /var/lib/dpkg/info/xterm.md5sums
09487426755285ceeca46c8b6d5a107b  usr/bin/koi8rxterm
bd51c5a10a1198acdc7aebe79f7050f7  usr/bin/lxterm
104b9e31f4178307e90bc7bf33485bb1  usr/bin/resize
9302ba8a99c2460fae59f88d4039edb6  usr/bin/uxterm
7adb12b6106295aff9d0e82fab3f9cbd  usr/bin/xterm
14eaa9cdb5cc2615550213f3fa58a2d5  usr/share/applications/debian-uxterm.desktop
76db9491fa42c58bb16fb02b803b1b41  usr/share/applications/debian-xterm.desktop

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über Debian GNU Linux

Veröffentlicht: Mai 22, 2015 in Debian

debian

Debian GNU Linux

Debian (englische Aussprache [ˈdɛbi̯ən]) ist eine Linux-Distribution, welche durch Ian Murdock am 16. August 1993 ins Leben gerufen wurde (damit ist Debian die 2 älteste noch existierende LinuxDistribution). Debian ist eine der wenigen Distributionen, die sich selbst GNU/Linux nennen. Sie folgt somit der Auffassung der Free Software Foundation dass das Linux-OS eine Variante des GNU-Systems ist.

Der Name der Distribution leitet sich von dem Vornamen des Debian-Gründers Ian Murdock und seiner Ex-Frau Debra ab.

Bekannt ist Debian besonders für seine Paketverwaltung dpkg und dessen Frontend apt.

Aktuell gibt es für Debian GNU Linux über 37500 Programmpakete. (mehr …)

Bash – Konvertieren zwischen Zahlensystemen

Veröffentlicht: Mai 22, 2015 in Linux, Perl
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Mit Hilfe von Perl und einiger Alias-Definitionen kann man sehr leicht Werte zwischen einzelnen Zahlensystemen umrechnen. Hierzu editiert man einfach das File .bash_aliases im Homeverzeichnis des Users:

vim ~/.bash_aliases

und trägt die folgenden Zeilen ein:


# Base Conversion #
alias d2h="perl -e 'printf qq|%X\n|, int( shift )'"
alias d2o="perl -e 'printf qq|%o\n|, int( shift )'"
alias d2b="perl -e 'printf qq|%b\n|, int( shift )'"

alias h2d="perl -e 'printf qq|%d\n|, hex( shift )'"
alias h2o="perl -e 'printf qq|%o\n|, hex( shift )'"
alias h2b="perl -e 'printf qq|%b\n|, hex( shift )'"

alias o2h="perl -e 'printf qq|%X\n|, oct( shift )'"
alias o2d="perl -e 'printf qq|%d\n|, oct( shift )'"
alias o2b="perl -e 'printf qq|%b\n|, oct( shift )'"
  • d => dezimal
  • h => hexadezimal
  • o => oktal

Nach dem Start einer neuen Bash bzw. Terminals kann man direkt loslegen:

h2d A
10

einfach, besser – yEd – der Graph Editor

Veröffentlicht: Mai 22, 2015 in Linux, Misc
Schlagwörter:, ,

Der yEd Graph Editor ist ein sehr flexibles Werkzeug, um selbst komplexe Diagramme, Graphen und Netzpläne zu zeichnen. Das Tool überzeugt mit einer Vielzahl durchdachter Funktionen und bietet viel mehr Möglichkeiten, als man auf den ersten Blick vermutet. (mehr …)

Debian – VLAN Interface einrichten

Veröffentlicht: Mai 21, 2015 in Debian
Schlagwörter:,

ifconfig VLAN

VLANs (Virtual Local Area Networks) unterteilen ein bestehendes physikalisches Netzwerk in mehrere logische Teilnetze. Dadurch kann man

  • ein Netzwerk sicherer machen (z.B. ein VLAN nur für WLAN-Geräte, welche dann nur ins Internet können)
  • ein Netzwerk performanter machen. Mit VLANs kann man die Broadcast-Domäne verkleinern- Die Broadcast-Domäne ist der Bereich, der mit Netzwerkanfragen geflutet wird.

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